Politik

Gute Politik lässt sich besonders mit Anregungen, guten Ideen, Kontakten und vor allem mit Mehrheiten gestalten. Gern werde ich über einige ausgewählte Rats- und Kreisanträge sowie wie über persönliche Meinungen informieren. 
Hier ein paar politische Einblicke.

Unsere Stadt investiert in „Orte der Begegnung“ – 
auch mit einer Stadthalle 
Keine Neiddebatten der Ortschaften


Das sind die aktuell berechneten Zahlen für die Goslarer Halle:

·       800 Stehplätze bei Ausstellungen, Messen, aber auch – samt oberen Rang – als Stehplätze für Konzerte 
        mit einem erhöhten Bühnenbereich 

·       600 Besucherplätze für Theaterstücke, Filmabende, Kino etc. 

·       Bis zu 335 Besucher Gala, Ball etc. – je nach Tischstellung 

·       Platz für ein Orchestergraben. Auf der Bühne hätte wiederum ein Kammerorchester mit einem Dutzend
        Musikern Platz. Bei einem normalen Konzert könnten bis zu 35 Musiker die Fläche füllen.

Das Megaprojekt Stadthalle Goslar darf nicht im Kontext von Neiddebatten und politischer Aufmerksamkeit missbraucht werden. Wir sind weiterhin gut beraten, in soziale Treffpunkte in Form von „Bürgerhäuser“ zu investieren um Begegnungen, Gemeinschaft, Zusammenhalt und Identität zu fördern. Dorfgemeinschaftshäuser, Begegnungsstätten, Mehrzweckhallen und auch Stadthallen sind bedeutsam für die Lebensqualität in Orts- und Stadtteilen, für eine ganze Stadt, besonders im ländlichen Raum. Selbst wenn die öffentliche Hand nicht in der Lage ist, jedes sinnvolle Vorhaben komplett alleine zu stemmen, sollte sie wo immer möglich sinnvolle Kooperationsformen fördern und unterstützen. Das gilt für das Dorf, den Stadtteil oder die gesamte Stadt gleichermaßen. 

Solche „Bürgerhäuser“ sind insbesondere in den Goslarer Ortschaften zum Glück bewährte Realität: Hier gelingen die Bindung von Kindern, Jugendlichen aber auch Älteren an die jeweilige Ortschaft und letztendlich die Stärkung des Zusammenlebens der Generationen. Diese Häuser sind lebendige Orte von Geselligkeit, Diskussionen, Seniorenbegegnungen, Vereinsleben, Sport, Bildung, Kultur und am Ende auch von wunderbaren Erinnerungen, wenn man an Schulabschlussbälle, Tanzkurse, Musicals oder eigene Auftritte und Darbietungen denkt. 

Kluge Haushaltspolitik nimmt gerade im Hinblick auf die Bedingungen des kommunalen Finanzausgleichs die Kosten in den Blick. Insbesondere gilt zu priorisieren, welche sog. „freiwilligen Leistungen“ quasi zusätzlich finanziert werden können. Immer im Fokus sind die Gebäudekosten. Da ist es wichtig, dass eine starke Sozialpolitik die Wertschätzung der „Bürgerhäuser“ anmahnt. 

Ich bin daher sehr froh, dass meine Fraktion und große Teile des Rates diese Haushaltspositionierung unterstützen: PRO Bürgerhäuser. In dieser Argumentationskette ist eine neue Stadthalle in Goslar ein wichtiges Kettenglied. Nach über 10 Jahren intensiver Diskussion bietet sich die einmalige Chance, für Goslars Bürgerinnen und Bürger endlich wieder eine Stadthalle anbieten zu können. Hier zählt nicht nur der wirtschaftliche Faktor, was das Angebot der Halle mit Tagungen, Theater und Konzerten betrifft und die Belebung rund um die Kaiserpfalz und Innenstadt, sondern auch eine neue Veranstaltungs-Herberge für Vereine, Schulen und der Bürgerschaft als soziale Stätte.

Meiner Fraktion ist und bleibt es wichtig, diese Art von Lebensqualität & Gemeinschaft auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Für die Begegnungsstätten, Dorfgemeinschaftshäuser, Mehrzweckhallen in Oker,  Lengde, Weddingen, Lochtum, Immenrode, Hahndorf, Jerstedt sowie das Kurhaus mit Kurzentrum Hahnenklee werden beispielsweise für 2023 Betriebskosten von 317.000 EUR im Haushalt verausgabt. Die Unterhaltungsaufwendungen (ohne Hahnenklee, da Betreiber HTG ) belaufen sich in 2023 auf ca. 847.000 EUR. Das Investitionsvolumen inkl. der Neubauten in Hahndorf und Oker errechnet sich auf gut 16 Mio. EUR. Eine gut angelegte Summe für unser Gemeinwohl in den Ortschaften rund um Goslar, die wir mit Fördermittel und Eigenkapital aktuell verwirklichen.

Diese Zukunftsentwicklung benötigt neben den Goslarer Ortschaften auch der Stadtteil Innenstadt-Goslar. Rathaus und Kulturmarkplatz mit Bibliothek waren die richtigen Entscheidungen pro Innenstadt.  Die Investitionskosten der Stadthalle Goslar belaufen sich auf 19,7 Mio. EUR. Davon trägt die Hans-Joachim-Tessner-Stiftung 6,5 Mio EUR plus Betreiberkosten von 4 Mio EUR, es verbleiben 13,2 Mio. EUR für die Investition. Der nds. Wirtschaftsminister Olaf Lies hat bereits mit einem Schreiben an die Stadt Goslar eine Förderung der Stadthalle zugesagt. Im besten Fall können wir dadurch den Eigenanteil auf eine einstellige Millionenhöhe mindern, was sich dann sehr gut in den Investitionsbedarf der anderen Ortschaften wie Hahndorf oder Oker einreiht. Das gesamte Pfalzquartier wird sich mit den grünen Außenanlagen und Park mit seiner Strahlkraft für das gesamte Stadtgebiet positiv entfalten.

Meine Fraktion setzt sich für alle Stadtteile und Ortschaften ein. So wollen wir auch weiterhin in der Frage von Begegnungsstätte neben der Stadthalle auch Sudmerberg, Wiedelah, Jürgenohl und auch Vienenburg mit den aktuellen Bedarfen unterstützen. 

 

Förderung "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren"
 i.H.v. 4,1 Mio. EUR innovativ nutzen

Unserer Innenstädte sind geprägt durch Handel, Wohnen, Arbeit, Kultur, Tourismus und das Aufeinandertreffen und Zusammenkommen von Menschen. 

Eben diese Lebendigkeit und Nutzungsmischung plus Veränderung der Einkaufswelt und dem Thema Digitalisierung bringt es mit sich, dass wir uns in einem dauerhaften Prozess des Wandels befinden. 

Und zwar was für ein Wandel, im Zeitraffer: Produktion und Wohnen als prägenden Elemente in unserer Stadt und in den jeweiligen Ortschaften.  Entstehung von Kaufhäuser, besonders nach der Nachkriegszeit Aufschwung im Einzelhandel. In den 80er Jahren zunehmende Fialen des Einzelhandels und/oder Shoppingmalls. Die rasante fortschreitende Digitalisierung, welche sich durch die aktuelle Corona-Pandemie nochmals beschleunigt hat, stellt einen weiteren Wendepunkt der Innenstadt- und Zentrenentwicklung dar. 

Die Gesellschaft ändert sich. Das Konsumverhalten lässt erkennen, dass Nachhaltigkeit bei Kaufentscheidungen zunehmend eine Rolle spielt. Dies spiegelt sich auch in einem vermehrten Produktangebot von regionalen und nachhaltig erzeugten Waren. Die CoronaPandemie beschleunigt auch den Wandel in der Arbeitswelt. Homeoffice und Co-Working werden auch in Zukunft zunehmend mehr eingefordert und genutzt werden.

Die Förderung „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ in Höhe von 4,1 Mio. EUR, Gesamthöhe 4,6 Mio EUR mit Eigenanteil der Stadt Goslar kommt genau zur richtigen Zeit! Wir wollen und müssen gut aus der Pandemie kommen. Nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich. 

Wenn man sich die einzelnen Maßnahmen des Förderpakets einmal anschaut, wird man schnell erkennen, dass einige Themen bereits in den letzten Jahren in den jeweiligen Fachausschüssen – per Vorschlag der Verwaltung, zum Teil per Antrag von Fraktionen – diskutiert wurden, jedoch zum Teil ohne weitere Schritte. Was auch daran lag und liegt, dass wir keine validen Analysedaten zu den jeweiligen Themen haben und/oder dass die Finanzierung aus eigener Kraft nicht gelingt. 
Ohne diese Fördersumme, ließen sich manche Maßnahmen nicht finanziert. Unsere Stadt würde im Vergleich zu anderen Städten, besonders tourismusgeprägten Städten, zurückfallen. 

Besonders den Teil der Digitalisierung mit einem nicht unerheblichen Finanzierungsanteil von 2 Mio. EUR möchte ich hierbei ganz besonders als Innovationsschub erwähnen. „Digitaler Goslarer“, „Digitale Gästekarte“ und „Umsetzung Handels- und Serviceplattform“, Plattformen mit Goslarer Bürger- und Tourismus-Angeboten. 

Bereits 2017 habe ich mit meiner Fraktion diesen Gedanken mit einem Ratsantrag Namens „Goslar App“ als Zukunftsidee in den Rat gebracht. Es gibt nicht um die „App“ als solches, sondern eines digitalen Stadtangebots für unsere Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Tourismus etc.. 

Ich bin gespannt auf die Umsetzungen des Projektes und dessen Ergebnisse. Hier der Antrag und weitere Infos: https://www.goslar.de/stadt-buerger/rat-politik 

 


Wohnperspektiven
Wir brauchen Zuzug in unserer Stadt und Region!

Ich kann gut nachvollziehen, dass es in den Ortschaften Bedarfe für Neubaugrundstücke gibt, denn besonders junge Familien wollen in unserer Stadt, in unserer Region wohnen bleiben und wünschen sich eine bezahlbare und mittelfristige Perspektive. Ebenfalls gibt es auch aus den umliegenden Landkreisen Anfragen für unserer schöne Region im Vorharz. 

Es geht aber nicht nur um die Möglichkeit von Neubauten, sondern gleichermaßen um bezahlbare Mietwohnungen in Verbindung mit seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen.

Oker, Hahndorf, Vienenburg, Hahnenklee und viele weitere Ortschaften haben in den letzten Jahren der Verwaltung mögliche Grundstücke und Bedarfe aufgezeigt. Es zeichnet sich deutlich ab, dass die Nachfrage insbesondere zum Bau von Eigenheimen im Stadtgebiet Goslar durch die aktuellen Baugebiete nicht gedeckt werden kann, stellte die Verwaltung bereits im November 2021 in einer Mitteilung fest (2021/187). So erstellt die Stadt Goslar derzeit ein Update des Wohnflächenkonzeptes, welches Mitte des Jahres 2022 dem Rat vorgestellt werden soll. Ich hoffe sehr, dass dieser Termin auch eingehalten wird, denn wir brauchen in diesem Jahr echte Perspektiven für Bauwillige, egal ob Neubaugebiet oder Baulücke. Besonders in den letzten Wochen bekomme ich z.B. wieder vermehrt Nachfragen zum Neubaugebiet Liethberg Vienenburg oder einzelnen freien Grundstücken.

Es geht aber nicht nur um die aktuelle Befriedigung der Nachfrage, sondern um die Sicherung unseres Lebensstandards in unserer Stadt, in unserer Region durch Beibehaltung der Einwohnerzahlen.  Lt. der Studie „Deutschland nach Corona“ der Prognos AG sinkt in Goslar bis 2030 die Bevölkerung um ca. 5 %, dies sind ca. 48.000 Personen. Durch den demografischen Wandel sowie den technischen Fortschritt werden zudem die Erwerbstätigenzahlen um ca. 10% zurückgehen. Auf Grundlage der regionsspezifischen wirtschaftlichen Verflechtungen werden in Goslar in Zukunft bestimmte „Wachstums“- bzw. „Zukunftsbranchen“ wichtiger. Zukunftsbranchen unserer Region zeigen sich sowohl im verarbeitenden Gewerbe (Chemie bzw. Maschinenbau), als auch im Dienstleistungssektor (Tourismus, Unternehmensdienstleister, Logistik). Gesundheitswesen und digitale Branchen benötigen dringend Wachstumsimpulse.

Der Rückgang von Fachleuten und gut ausgebildeten Menschen ist jetzt schon von vielen Betrieben zu hören, so das Feedback meiner Wirtschaftsbesuche. Das Thema Zuzug ist vielschichtig und dringlich und hat unmittelbar etwas mit unserer zukünftigen Lebensqualität in unserer Stadt und Region zu tun. Wir brauchen  weitere Wohn- und Bauperspektiven und zwar für jeden Geldbeutel. 

Mehrzweckhalle Vienenburg

In in den letzten Jahren habe ich in meiner Funktion als Ortsvorsteher viele Vereine in Vienenburg besucht und Bürgergespräche geführt. Ein immer wieder genanntes Thema: Vienenburg hat mit gut 5.500 Einwohnern keine größere Veranstaltungshalle. Durch das Fehlen der Stadthalle konnten viele Traditionsveranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden. Die Burg bietet für Großveranstaltungen leider keinen Platz, d.h. größere Musik- oder Tanzveranstaltungen können nicht durchgeführt werden.  Dies geht zu Lasten des Zusammenhalts in einem Verein oder Organisation und dies führt auch zu einer negativen Stimmung in der ganzen Ortschaft. Der Abriss der Stadthalle ist auch nach 10 Jahren immer noch nicht verdaut. 
Ich fühle mich als Ortsvorsteher verpflichtet dieses Manko in die Politik und damit zur Stadt Goslar zu transportieren und hoffe sehr, dass  es uns mit einem Fördertopf gelingt, ein Stadthallen-Comeback in den nächsten Jahren zu organisieren. Gut vorstellen kann ich mir, dass neben Vereinen und weiteren Organisationen auch Schulen/Kitas mit Kinderangeboten davon profitieren würden.

Kunstrasenplatz Vienenburg

In Vienenburg gibt es einen erhöhten Bedarf. Neben der 1. Herren-Mannschaft  trainieren wochentags die Senioren und viele Jugendmannschaften der JSG Harly, eine Spielgemeinschaft aus nahezu allen ehemaligen Ortschaften Vienenburgs. Teilweise ist der Rasenplatz mehrfach belegt, am Wochenende werden die Punktspiele ausgetragen. Der Vorteil des Kunstrasenplatzes liegt  auf der Hand: Ganzjährig zu bespielen, weniger Trainingsausfall, geringerer Pflegeaufwand, auch Trainingsmöglichkeiten im Winterhalbjahr für andere Vereine wären möglich. Weiterhin könnten die Spielausfälle am Wochenende deutlich reduziert werden. Weitere Mannschaften der Ortschaften würden einen Kunstrasenplatz bei schlechter Witterung ebenfalls nutzen, so die Prognose. Planungskosten sind bereits im Haushalt bereitgestellt, Gutachten werden erstellt.

"Glück-Auf-Schranke" Vienenburg 
oder: Langsam ernährt sich das Eichhörnchen…

Seit Dezember 2016 setze ich mich für eine Lösung der Schrankenproblematik in Vienenburg ein. 
Durchschnittlich 54 Zugdurchfahrten am Tag, Rückstau durch ganz Vienenburg mit bis zu 20 Minuten Wartezeit vor der Schranke. Teilweise sind die Schranken aufgrund Mehrfachzüge durchschnittliche 30 Minuten innerhalb von einer Stunde geschlossen. Mehrmals habe ich Diskussionsabende organisiert, Ratsanfragen und Anträge seit dieser Zeit gestellt. 

Ich finde das Thema wichtig! Dieser Meinung haben sich mehrheitlich Ratskolleginnen und Kollegen angeschlossen. Die langen Schließzeiten am Bahnübergang Goslarer Straße in Vienenburg stellen eine erhebliche verkehrliche Belastung für den gesamten Stadtteil dar. 

Es geht nun endlich los: 500.000 EUR hat der Stadtrat für den Umbau der Umgehungsstraße aufgrund der langen Schrankenschließungen in der Ortschaftsmitte für die Jahre 2019 und 2020 vorgesehen. Dem Ingenieurbüro Damer und Partner aus Goslar wurde im Juni 2019 der Auftrag über Planungsleistungen zur Umgestaltung der Einmündungsbereiche der Fritz-Laube-Straße iHv. 57.418,82 EUR erteilt.

Als vorrangig zu verfolgende Lösung hat sich die Verlagerung von möglichst großen Anteilen des Durchgangsverkehrs auf die Fritz-Laube-Straße herausgestellt. Hierzu sind bauliche Maßnahmen an den Einmündungen in die B241 und im Bereich Heilerstraße / Seniorenzentrum Curanum erforderlich. Zur weiteren Planung soll das Ingenieurbüro Damer & Partner mit den Leistungsphasen 1 - 3 sowie der technischen Vermessung beauftragt werden.

Möglichkeiten: Um den Verkehrsfluss bei geschlossener Straße von der Goslarer Straße auf die Fritz-Laube-Straße als Umgehung schneller zu lenken soll die Überquerungshilfe vor der Drogerie Rossmann nach Westen versetzt werden, um die Links-Abbiegespur zu verlängern. Ebenso soll die Einfahrt in die Fritz-Laube-Straße verbreitert werden, um die Links- und Rechts-Abbiegespuren auf die Goslarer Straße zu verbessern.

Ich hoffe sehr, dass diese Maßnahmen förderlich sind und werde über die nächsten Schritte gerne informieren. 

Stärkung Paul-Lincke-Ring

Seit 2014 darf ich mich als Jurymitglied aufgrund meines Vorsitzes des Ausschusses Welterbe, Stadtgeschichte und Kultur in die Auswahl der Preisträger des Paul-Lincke-Ringes mit einbringen.


Die Preisverleihung des Paul-Lincke-Rings ist für die Stadt Goslar und somit auch für Hahnenklee eine äußerst wichtige kulturelle Veranstaltung mit einem hohen Grad der Vermarktungsmöglichkeit. Das überaus positive Image der Verleihung und die Wertigkeit der Preisträger wirken auch nach der Verleihung positiv für unsere Stadt und bieten daher weiteres Potential. Der jährliche Rhythmus der Preisverleihung seit 2016 trägt zu diesem Erfolg bei.
 
In Hinblick auf einer ganzjährlichen Vermarktung des Musikpreises vor und nach der Preisverleihung (d.h. ca. 360 Tage) sollten weitere Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt werden. Dazu bedarf es einer abgestimmten Konzeption aller Beteiligten mit einer Finanzbedarfsermittlung.
 
Mein Vorschlag, mit dem ich gerne nach Vorab-Gesprächen auch Hahnenklee unterstütze:
Hahnenklee bietet ein weiteres großes Freizeit-Potential, insbesondere der Erlebnis-Bocksberg. Das Gebiet der Kranicher Teiche mit dem Kulturmittelhaus wird allerdings wenig für Veranstaltungen genutzt. Das Potential der Kranicher Teiche könnte mit dem kraftvollen Thema Paul-Lincke verbunden werden. Eine jährliche und vorab gut geplante Konzertreihe mit dem Namen „Paul-Lincke-Konzerte“ wäre eine optimale Ergänzung zur Verleihung. Durch die sehr guten gemischten und damit unterschiedlichen Künstler des Rings kann mit entsprechenden Cover- /Tribute-Bands und Künstlern ein abwechslungsreiches Programm erstellt werden. Zusätzlich bieten sich aufgrund des Operettenkomponisten Paul Lincke und z.B. des Internationalen Musikfestes weitere klassische Angebote an.
  
Vorteil für die Gastronomie, Hotels und Ferienwohnungen wäre eine frühe Vermarktung der Angebote, mit dem Ziel einer besseren Auslastung. Darüber hinaus sollten auch rechtzeitig die Nutzung und Angebote von öffentlichen Verkehrsmitteln geprüft werden.
 
Und Goslar? 
Neben den „Paul-Lincke-Konzerten“ in Hahnenklee soll auch die Möglichkeit von Live-Konzerten der Preisträger vorangetrieben werden. Besonders durch die Umstellung der jährlichen Preisverleihung, der Zukunft des Pfalzquartiers mit einer verbesserten Open-Air-Möglichkeit, sollte es doch möglich sein, den/die ein oder andere/n Preisträger/in für ein Konzert in Goslar zu gewinnen. Dazu bedarf es ein professionelles Engagement mit festen und legitimierten Verantwortlichkeiten. Die notwendigen Schritte dazu müssen wie im Beschlussvorschlag eingeleitet werden. Die damit im Zusammenhang stehende Aufgaben durch die GMG soll dabei geprüft werden.

Nun liegt es an Hahnenklee und Goslar daraus etwas zu machen!

Haushalt 2019 Goslar: Hohe Investitionen UND Kredittilgung

Mit dem Abschluss des Zukunftsvertrages und Fusion der Städte Goslar und Vienenburg konnten wir insgesamt 44,6 Mio EUR für die Entschuldung vom Land entgegennehmen. Das war bislang der größte Schluck zur Entschuldung. Die Schulden betragen Ende 2018 insg. 34.4 Mio EUR. Immer noch eine stolze Summe, die es abzutragen gilt, um für die zukünftigen Generationen mehr Luft zum finanziellen Atmen zu geben.  Neben der zusätzlichen Entschuldung, die wir uns glücklicherweise für 2019 leisten können, stellen wir trotzdem für dieses Jahr insgesamt 16,3 Mio EUR für Investitionen für die gesamte Stadt zur Verfügung. Bei einem Haushalt von 109 Mio EUR eine spitzen Investitionsquote. 
 
Die Wirtschaftssituation drückt sich u.a. in der hohen Liquidität und den Haushaltsmehreinnahmen in allen öffentlichen Haushalten aus. Gemeinsam mit FDP und Die Grünen wollen wir die städtischen Schulden weiter reduzieren., die Beibehaltung der Investitionshöhe soll dabei aber weiterhin ca. 10 Mio EUR umfassen. 

Es ist ein vereinfachtes Denken, wenn manche Kolleginnen oder Kollegen behaupten, man müsse sich zwischen Investitionen und außerorderlicher Kredittildung entscheiden. Im privaten Bereich versuchen wir doch auch das Leistbare leistbar zu machen und trotzdem für die Zukunft und für unsere Kinder finanziell und sicher zu planen. Wir werden im Verlauf des Jahres 2019 und damit für die nächste Haushaltsberatung 2020 genau prüfen müssen, welche Möglichkeiten wir haben. 

Neue Beleuchtung, Freischnitt, Bänke & Tische 
Vienenburger See

Es gibt einige Maßnahmen am See:
Neue Beleuchtung, insb. Flachsrotten (unterhalb des Freibades)
Neue Sitzbänke und Tisch inkl. Mülleimer und Untergrund 
Sanierung Rundweg um den See
Ich freue mich sehr 

Marktplatz Vienenburg

Die Verwaltung erstellt ein neues Konzept zur Belebung, Erweiterung und Attraktivierung des Vienenburger Marktplatzes. Dazu nimmt sie

  1. Kontakt mit dem Eigentümern des Marktplatz-Gebäudes auf, um vor allem die ehemaligen Verkaufsräume des HL- und Aldi-Marktes wieder mit Gewerbe und Handel zu nutzen.
  2. Fördermöglichkeiten für das Gesamtkonzept Belebung und Attraktivierung werden von der Verwaltung geprüft und ggf. beantragt.


Im neuen Stadtentwicklungskonzept ISEK 2025 wurde insbesondere ein Fokus auf die Vienenburger Ortsmitte zum Thema Nahversorgung gesetzt. Eine Modernisierung und Attraktivierung des Standortes Markplatz mit neuen Gewerbeangeboten ist für eine langfristige Gewährleistung der Funktionsfähigkeit unabdingbar. Neben einer weiteren Gewerbeansiedlung im Marktplatzgebäude ist auch die Modernisierung, ggf. eine Neuplanung des Marktplatzes sowiedie Neukonzeption des Wochenmarktes zwingend erforderlich. Der Brunnen ist defekt und abgängig, die Bushaltestelle ist aufgrund des negativen Aussehens nicht repräsentativ (Stand 2017), die Grünflächen sind in einem schlechten Zustand. Der Marktplatz mit Geschäften und weiteren Angeboten soll in Zukunft wieder ein Platz der Versorgung, der Kommunikations- und Kontaktpflege sein. Die Ansiedlung der Bücherei im ehemaligenRathaus, zusammen mit dem bestehenden Bürgerbüro -direkt gegenüber des Marktplatzes- sind gute Voraussetzungen.

Goslar-App 

Ob eine App für Goslar oder wesentlich verbesserte mobil-nutzbare Homepage. Wir brauchen insbesondere für die Gesamtvermarktung unserer touristischen Einrichtungen ein verbessertes Angebot.  Wir müssen die hervorragenden Angebote zusammen führen. Beispiele:

  • Digitaler Kultur-Stadtführer für die Westentasche
  • Standorte von Kunstwerken, Denkmälern, Gebäuden etc, mit mehrsprachigen Informationen (Thema: AudioGuides für unterwegs)•
  • Begleiter auf einer kulturellen Entdeckungstour und zur bequemen Recherche von zu Hause oder unterwegs.
  • Buchung von Online-Tickets für Veranstaltungen, Museen etc., ggf. mit Angebot von Restplätzen, besonderen Online-Tarifen
  • Links zu Restaurants und Hotels, bestmöglich mit Online-Reservierung
  • Einkaufsführer
  • Veranstaltungskalender: Was ist los in meiner Stadt?


Ich freue mich auf die Umsetzung der neuen GMG-Strategie,  an der ich mitarbeiten durfte. Ebenso auf dem Weg der Digitalisierung. Viele Ideen. Es tut sich was. Gut so.

Die ersten Krippenplätze in der Ortschaft Vienenburg sind eingerichtet. 
Der Bedarf an Kindergartenplätzen für Ein- bis Dreijährige wächst, Warteliste entstehen, die Gegenüberstellung Krippenplätze und Nachfrage des Situationsberichtes zeigt eindeutig erhöhte Nachfrage in den nächsten Jahren. Hinzukommen Neubaugebiete in Vienenburg (Liethberg) und in Wiedelah mit weiteren Familien. Ich bin überglücklich, dass der Ratsantrag recht schnell vor der Verwaltung umgesetzt wurde. Container sind nicht gleich Container! 


Ausreichend Platz.

Gut's Nächtle.

Entwicklung Kaiserpfalzquatier: Mehrzweckhalle

Die Entwicklung des Kaiserpfalzquartiers mit einem neuen Hotel bietet in Verbindung mit einer Mehrzweckhalle neue Perspektiven und touristische Synergien für eine Nachfolge des Angebotes des ehemaligen Odeon Theaters an einer exponierten Lage. Nach der bedauerlichen Aufgabe des Odeon-Theaters bietet die vom Ehrenbürger Hans-Joachim Tessner wieder genannte Multifunktionshalle vor der Kaiserpfalz neue Möglichkeiten einen Großteil der TfN-Angebote sowie weitere Angeboten in einer Kulturhalle  anbieten zu können. Besonders als Kulturausschussvorsitzender  war es mir  ein Anliegen einen entsprechenden Antrag für eine Mehrzweckhalle am Pfalzquatier zu stellen und damit den gepanten Ort an der Goldenen Aue aufzugeben. Der Rat folgte dem Antrag, die Planungen laufen auf Hochtouren.
Hier weitere Infos:  Kaiserpfalzquarier


Foto: goslar.de

Attraktive Bauplätze: Liethberg IV

Familienpolitik bedeutet für mich alles dafür zu tun, damit Familien in unserer Stadt eine Perspektive haben und das wir durch Hinzuzug von Bürgerinnen und Bürgern unsere eigene Zukunft sicher. Dazu zählen insbesondere attraktive Bauflächen wie Fliegerhorst, Kattenberg, Hahndorf, Wiedelah und auch Vienenburg.
Mein Wunsch: Erweiterung des Liethbergs. Verhandlungen laufen!


Foto:  Stadt Goslar

Familienpreise Aquantic

Ein gutes Beispiel für Anregungen aus der Bürgerschaft:

Ergebnis: Erschwingliche Familienpreise in unseren Freibädern Goslar & Vienenburg für 8 EUR/Tageskarte. 

Familien (Eltern/Alleinerziehende mit mindestens einem Kind (Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 16 Jahren sowie Vollzeitschüler, Studenten und Auszubildende mit Ausweis) sofern sie in einem gemeinsamen Haushalt leben und die Familienkarte des Landkreises Goslar besitzen. Bis zu 3 Personen sind inklusive. Jede weitere Person kostet 1,50 €) sowie Familiensaisonkarte.
Gesagt, getan!

Foto: aquantic.de

Nutzungserweiterung des vorhandenen Kindergartengrundstückes des ev. Kindergartens in Vienenburg um das angrenzende Spielgelände ("asphaltierte 8"). 

Ersatzbeschaffung Flutlichtmasten Sportplatz Wiedelah.
Foto: goslarsche.de

Tempo 30
Für die Sicherheit unserer Kinder
Einrichtung von Tempo 30 Zonen, insbesondere vor Kindergärten & Schulen. 
Das war mir ganz besonders wichtig!

Erstatzbeschaffung Spielplatz Vienenburger See.
Vielen Dank an die Stadtjugendpflege für den Findungsprozess. Ergebnis: Kletterpark 

Städteparterschaften. Eine besondere Herzensangelegenheit.
Einbindung der Partnerstadt Forres in die Städtepartnerschaften der Stadt Goslar sowie Verbesserung der Verfügungsmittel für alle Partnerschaften.

Kulturmarktplatz. Los ging es mit einem Ratsantrag zur Nachnutzung der Hauptschule Kaiserpfalz für die Erweiterung des Museumsufers Goslar als zentrale museale Einrichtung mit Stadtarchiv und Stadtbibliothek. Besonderer Dank: Fachdienst Kultur für Förderantrag &  Sigmar Gabriel für die Unterstützung  i.H.v. 4 Mio EUR.

Das Kriegsgefangenendenkmal „Kettenmann“ in der Vienenburger Kaiserstraße wurde aufgrund meines Antrages saniert. Herzlichen Dank an weitere Sponsoren und Spender. 
Foto: regionalgoslar.de

Nachtabschaltung in den Ortschaften der ehemaligen Stadt Vienenburg beenden und Umstellung der Leuchtmittel auf LED. Gesagt, getan. 

Fußgängerbrücke Hercyniaweg Schacht II über die Oker 

Bereits im Jahr 2014 habe ich mich als Ortsvorsteher und mit meiner SPD-Fraktion für den Neubau eingesetzt.  Die Brücke hat in meinen Augen eine besondere Bedeutung: Sie ist der einzige direkte Fußweg zur Siedlung Schacht II/Hercyniaweg und ein beliebter Wanderweg zum touristisch bedeutsamen Harlyturm. Außerdem ermöglicht nur sie Besuchergruppen und einzelnen Tagesgästen den attraktiven und viel genutzten Wanderweg vom Bahnhof Vienenburg um den Vienenburger See zum Schacht II und von dort zum Kloster Wöltingerode. 
Gute Nachricht:  Erfreuliche Zusage von Fördermitteln aus der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) und dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP), was die Summe von rund 118.000 Euro fast komplett gedeckt hätte – für die Stadt wäre die Brücke mit einer Eigenbeteiligung von 5.850 Euro ein Schnäppchen gewesen. Schlechte Nachricht: Nach dem Frist-Versäumnis der Verwaltung muss die Stadt Goslar die volle Summe von 117.776,18 Euro für die Fußgängerbrücke über die Oker in Vienenburg selber zahlen. 

Foto: Goslarsche Zeitung